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Im Wellental vor dem Digitalisierungs-Tsunami ...

... propagieren die Branchen-Organe weiterhin die inkrementelle Adaption technischer Innovationen als Lösung
... während Apple, Google, Amazon & Co bereits den disruptiven Charakter von Industrie 4.0 bewiesen haben

Bei der Digitalisierung geht es im Kern weniger um die Einführung technischer Innovationen, sondern um die Ermöglichung gänzlich neuer Geschäftsmodelle mittels des technischen Junktims von IoT, Cloud, Servitization, Social Media, Sharing, Big Data & Co. Wenn man die oben genannten Verdächtigen aus dem Valley betrachtet, ist festzustellen, daß Sie es jetzt schon geschafft haben, die Musikindustrie, die PC-Industrie, die Buchbranche, die Medienbranche, den Einzelhandel, etc. zu redefinieren. Und nun bereits dabei sind das Rückgrat der deutschen Wirtschaft aufs Korn zu nehmen: Automobil, Handel, Logistik, Banken, ...

Insbesondere der Kern der deutschen Wirtschaft, der (internationale) Mittelstand (siehe Bild) aber auch einige Konzerne, folgen trotzdem immer noch Treu der köl'schen Devise "Et hätt noch emmer joot jejange". So adaptieren sie weiterhin Innovationen erst, sobald diese sich in für Sie vergleichbaren Umgebungen bewährt haben und Kunden diese bereits (dringend) fordern, dann aber dafür, um es noch sicherer zu machen, Schritt für Schritt.
Im Gegensatz zu diesen Sicherheitsdenkern erwecken die wirklichen Entrepreneure (aus dem Valley), auch auf die Gefahr von Fehlschlägen hin, noch nicht definierte Märkte/Kundenbedürfnisse mit gänzlich neuen Geschäftsmodellen und smarten Produkten/Services.

Durch das laufende gegenseitige Beäugen und Einbremsen auf das Tempo des Durchschnitts der Mitbewerber in den industriellen Interessensvertretungen, das gebetsmühlenartige Fordern von veränderten politischen Rahmenbedingungen (#Subventionen) und Standards als Voraussetzungen für die Einführung von Innovationenn entstehen weitere Wettbewerbsnachteile gegenüber den Herausforderern. Zwar werden in vielen Unternehmen, meist Konzernen, Digitalisierungsinitiativen oder zumindest Digitalisierungsworkshops aufgesetzt, allerdings selten dabei der disruptive Charakter der Digitalisierung für das eigene Geschäftsmodell als Ausgangspunkt der Repositionierung herangezogen, sondern meist Einzeltechnologien, die aber eigentlich mehr in den Rahmen ebenso bewährter, wie geübter KVP-Initiativen gehören. Es scheint, als ob das Internet der Dinge (#Vernetzung aller (smarter) Entitäten) mit Industrie 4.0 verwechselt wird. Das Internet der Dinge ist sicher ein notwendiger Enabler für Industrie 4.0, aber nicht hinreichend.

Unser Tipp:

  1. Stellen Sie zunächst ihr Geschäftsmodell und ihre Strategie auf den Industrie 4.0-Prüfstand und Repositionieren sie ihr Unternehmen entsprechend. Dabei helfen können bewährte "alte" Tools wie das 5-Forces-Modell und die Möglichkeit, in der Diskussion offen, die Grundfeste der Organisation in Frage zu stellen. Ergebnis sollte eine gemeinsam vereinbarte, definierte 4.0-Strategie inkl. 4.0- Business-Archtitektur sowie eine definierte, 4.0 befähigende Corporate Governance inkl. Business- & IT-Governance sein.
  2. Erst danach sollte die dann viel zielgerichteter führbare Technologie(-Architektur)-Diskussionen erfolgen und daraus dann Handlungsbedarfe mit Prioritäten (unter wirtschaftlichen Gesichtpunkten) abgeleitet werden. Erfahrungsgemäß gehört zum sofortigen Handlungsbedarf, die punktuelle Schließung der Vernetzungslücken zur Schaffung einer über alle Ebenen (horizontal: Wertschöpfungskettenpartner und vertikal: Produkt, Maschine, Shop Floor, Operations, ...) durchgängigen IT-Plattform sowie die Sicherung der dafür erforderlichen hohen Datenqualität (inkl. #Data Governance).
  3. Die Umsetzung sollte auf Basis eines Programmplans erfolgen, der die notwendigen Leitplanken vorgibt, aber ansonsten flexibel gegenüber Änderungen aus laufenden Erkenntnissen ist. Hierzu erforderlich sind die Erfahrung mit den neuesten Projektmanagement- und Softwareentwicklungsmethoden.

Und nicht ganz uneigennutzig:   
Lassen Sie sich dabei gezielt (d.h. exakt da, wo Sie es benötigen sowie beim 1.Schritt Repositionierung) von Beratern unterstützen
, die langjährige operative Erfahrung mit Start-ups, Netzwerkgeschäftsmodellen, Veränderung der Governance und der Umsetzung neuer IT-basierter Lösungen nachweisen können.

Kontaktieren Sie uns gerne, zum unverbindlichen Kennenlernen in einem persönlichen Gespräch!

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Stephan Haupt
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  • Tiefe Kenntnis von Digitalisierung s-Konzepten, IT-Architekturen/-Lösungen und -Herstellern
  • Erfahrungen aus einer Vielzahl von Digitalisierung-Projekten als Strategie-, Innovations- und IT-Berater sowie in Leitungsfunktionen
  • Umfassende Methodik zur Etablierung internet-basierter Geschäftsmodelle